Stellen

Das Projekt „Nomos der Bilder" setzt sich mit multiplen normativen Dimensionen von Sichtbarkeit, Materialität und Ästhetik in Bezug auf die Bildgeschichte und juridische Praxis auseinander. Bilder, so die These, visualisieren, konstituieren und begründen das Recht. Um Normativität zur Wahrnehmung zu bringen, ist die juridische Praxis auf Sichtbarkeit und die sie gestaltenden Bildmedien, Architekturen, Objekte und Design angewiesen.

Über eine systematische Annäherung an das Feld der rechtlichen Praxis, werden Formen, Funktionen und Bedeutungen von Artefakten in ihren rechtshistorischen Kontexten analysiert. Zentrales Anliegen dabei ist es, eine Ikonologie des Rechts zu formulie-ren, die sich den materiellen und künstlerischen Manifestationen der Rechtsgeschichte sowohl in diachroner als auch transkultureller Perspektive widmet. Die juridisch-normative Dimension von Visualität und Artefakt stellen eine Herausforderung an die Kunst- und Bildgeschichte dar, da sie mit Kanon und Gesetzlichkeit der Kunst eng ver-bunden ist, sich aber ästhetischen und historischen Kategorisierungen entzieht. Weitere Informationen über die Forschungsprojekte, die im Rahmen der Forschergruppe bereits realisiert worden sind, finden sich online.

Das Promotionsvorhaben der Doktorandenstelle kann unterschiedliche historische oder kulturelle Kontexte und Zeiträume behandeln. Vergleichende Studien sind hierbei willkommen. Das Projekt sollte möglichst einen kunsthistorischen oder bildtheoretischen Schwerpunkt entweder in Kunstgeschichte selbst, oder in den thematisch relevanten Disziplinen wie Kulturwissenschaften, Rechtsgeschichte, Komparatistik, Philosophiegeschichte, oder Politikwissenschaften haben.
Vorausgesetzt für die Stelle ist ein Studienabschluss, der zur Promotion berechtigt, die Dissertation sollte bereits angemeldet sein. Das Promotionsvorhaben sollte in einem engen thematischen Zusammenhang mit dem des Forschungsprojektes stehen, und kann sich mit unterschiedlichen kulturellen und historischen Kontexten auseinander-setzen. Alle weiteren Fragen betreffend der Stellenausschreibung richten Sie bitte an Dr. Carolin Behrmann, Leiterin der Minerva Forschungsgruppe: carolin.behrmann@khi.fi.it

Die Bewerbungsunterlagen sollten umfassen

1. Anschreiben aus dem das Interesse und die Motivation hervorgehen
2. Kurzbeschreibung des Promotionsvorhabens
3. Curriculum Vitae mit Publikationsliste
4. Angabe von zwei Gutachtern (Name und Kontakt)

Das Max-Planck-Institut für Kunstgeschichte in Florenz ist ein internationales Forschungsinstitut, das Kandidaten aller Nationalitäten zur Bewerbung einlädt. Eine rege Teilnahme am wissenschaftlichen Programm wird erwartet, wobei die gängigen Institutssprachen vornehmlich Deutsch, Englisch und Italienisch sind. Von den Kandidaten wird erwartet, dass sie in einer dieser Sprachen ihre Forschungsarbeit präsentieren und teilnehmen können an der Diskussion. Für die Zeit des Vertrages ist der Arbeitsort Florenz.

Bitte senden Sie Ihre Bewerbung auf Englisch oder Deutsch bis zum 30. Dezember 2018 in einer einzelnen PDF-Datei per E-Mail an: carolin.behrmann@khi.fi.it

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Das Kunsthistorische Institut in Florenz, Max-Planck-Institut, ist eine der renommiertesten Einrichtungen zur Erforschung der Kunst und visuellen Kultur Italiens, Europas und des Mittelmeerraums in globalem Horizont. Seit der Gründung 1897 sammelt die Photothek Abbildungsmaterial vorwiegend zur italienischen Kunst von der Spätantike bis zur Moderne. Die Erfassung, Erweiterung und Erforschung der fotografischen Bestände gehören zu den wesentlichen Aufgaben der Photothek.

Aufgaben

  • Datenbankgestützte Erschließung der analogen und digitalen Fotografien (APS/MIDAS)
  • Einweisung, Beratung und Aufsicht bei der Nutzung und Konsultation der Bestände
  • erste Bestandsaufnahme von Nachlässen und Schenkungen
  • Unterstützung bei der Organisation von Veranstaltungen der Photothek sowie bei der Redaktion von Photothekspublikationen.


Voraussetzungen

Nachgewiesene hervorragende Kenntnisse der italienischen Kunstgeschichte (BA oder MA), einschlägige Berufserfahrung mit Bilddatenbanken, sicherer Umgang mit fachspezifischen Regelwerken und Katalogisierungsstandards. Gute Italienisch- und Englischkenntnisse sind erwünscht, bei nichtdeutschen Bewerberinnen/Bewerbern sind sehr gute Deutschkenntnisse in Wort und Schrift erforderlich.


Wir suchen eine Mitarbeiterin / einen Mitarbeiter mit hoher Einsatzbereitschaft und Flexibilität sowie der Fähigkeit, konstruktiv und engagiert im Team zu arbeiten.


Die Vergütung erfolgt entsprechend Qualifikation und Berufserfahrung nach TVöD (Bund) unter Einschluss aller üblichen Leistungen des öffentlichen Dienstes (Bund) – alternativ gemäß Vergütungsschema der Deutschen Botschaft.


Die Max-Planck-Gesellschaft hat sich zum Ziel gesetzt, mehr schwerbehinderte Menschen zu beschäftigen. Bewerbungen schwerbehinderter Menschen sind ausdrücklich erwünscht. Ferner will die Max-Planck-Gesellschaft den Anteil an Frauen in den Bereichen erhöhen, in denen sie unterrepräsentiert sind. Frauen werden deshalb ausdrücklich aufgefordert, sich zu bewerben.


Bewerbungen in elektronischer Form richten Sie bitte bis zum 15.01.2019 an:

Kunsthistorisches Institut in Florenz ›
Max-Planck-Institut
Dr. Costanza Caraffa
Via Giuseppe Giusti 44
50121 Firenze / ITALIEN
caraffa@khi.fi.it

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