Bestand

Systematik

Die in Freihandaufstellung zugänglichen Bestände der Photothek sind nach den Gattungen Architektur, Skulptur, Malerei und Kunstgewerbe geordnet. Die Fotografien zur antiken Kunst (Architektur, Skulptur, Malerei, Mosaik) bilden eine eigene Sektion.

Die Sektion "Architektur" ist nach Epochen aufgestellt und innerhalb dieser nach Regionen und Orten sortiert. Hierunter fallen auch die Abteilungen Stadtbau, Architekturzeichnungen, Gartenkunst, Museologie und Theaterdekoration sowie außeritalienische Architektur.

Die Sektionen "Malerei" und "Skulptur" sind ebenfalls nach Epochen geordnet. Innerhalb jeder Epoche stehen zuerst die Werke namentlich bekannter Künstler in alphabetischer Reihenfolge. Es folgen die anonymen Werke nach ihren Aufbewahrungsorten. Zeichnungen, Druckgraphik und Miniaturen sind in diese Sektionen eingegliedert. Zur Sektion "Malerei" gehören auch die Abteilungen Bildnisse und Selbstbildnisse der Uffizien.

Die Sektion "Kunstgewerbe" ist nach Material und Art der Objekte und innerhalb der jeweiligen Kategorie nach Epochen geordnet.

Neben den Fotografien in Standardformat gehören auch großformatige Fotografien zum Bestand. Für diese Fotografien gelten aus konservatorischen Gründen besondere Konsultationsbedingungen. Dasselbe gilt auch für die circa 1.000 druckgraphischen Blätter.

Der Bestand an analogen wie digitalen Fotografien, Negativen etc. wird kontinuierlich durch Fotokampagnen, Ankäufe, Nachlässe und Schenkungen erweitert. Institutseigene digitale Fotokampagnen konzentrieren sich auf die Dokumentation kaum oder nicht zugänglicher Monumente wie Privatpaläste und Villen in Florenz und Umgebung, sowie die nicht-öffentlichen Bereiche in Kirchen und Klöstern. Für die Durchführung von thematischen Fotokampagnen kooperiert die Photothek mit Florentiner Museen wie der Galleria dell'Accademia, dem Giardino di Boboli oder dem Bargello. Im Rahmen des Projekts CENOBIUM werden romanische Kapitelle in Kreuzgängen des Mittelmeerraums aufgenommen.

Besondere Neuzugänge 2016/2017:

Archivio Hautmann
Das jüngst von der Photothek erworbene Archiv des Fotografen und Bildhauers Anton Hautmann (München 1821 – Florenz 1862) umfasst zu 80 Prozent in Nass-Kollodium-Verfahren hergestellte Negativglasplatten. Die circa 1.500 Negative in verschiedenen Formaten zeigen unter anderem Architektur- und Stadtansichten, Kunstwerke, Landschaften, Tierdarstellungen sowie Portraits und sind von unterschiedlichem Erhaltungszustand.

Moscioni-Album
Der bereits in der Photothek vorhandene Bestand an Aufnahmen des in Rom tätigen Fotografen Romualdo Moscioni (Viterbo 1849 – Rom 1925) konnte durch den Ankauf eines seiner fotografischen Alben ergänzt werden. Der vor 1903 entstandene kleinformatige Band (17,3 x 23,5 cm) trägt den Titel Roma und enthält 18 Albuminabzüge, die römische Stadtansichten zeigen.

Die Zettelkataloge der Photothek wurden ab 1902 geführt und erschließen die Zugänge von 1897 bis zum Beginn der elektronischen Katalogisierung 1993. Eine digitale Retrokonversion ist in Planung.

Für die Sektionen Malerei, Skulptur, Architektur, Kunstgewerbe sowie für die Zeichnungen gibt es jeweils einen Zettelkatalog in topographischer Ordnung und einen Künstlerkatalog. Im Katalog zur Druckgraphik sind die Inventoren und Stecher erfasst. Der ikonographische Katalog beinhaltet die dargestellten Themen aus allen Sektionen.

Zettelkatalog nach Künstlern
Der Katalog weist in alphabetischer Reihenfolge die Namen der Künstler aus, deren Werke in der Photothek vertreten sind.

 Topographischer Zettelkatalog
Dieser Zettelkatalog ist topographisch in alphabetischer Reihenfolge sortiert. Nach den italienischen Orten folgt das Ausland. Innerhalb der Orte wird unterteilt in Kirchen und religiöse Institutionen, Museen, Villen und Paläste sowie private Sammlungen.

Ikonographischer Zettelkatalog
Dieser Katalog folgt einer Einteilung nach ikonographischen Themen wie z.B. Altes und Neues Testament, Heiligenviten, Mythologie, Literatur, Geschichte, Porträts, Genreszenen.

Die Inventarbücher und Eingangsverzeichnisse der Photothek wurden von 1898 bis 1993 geführt. Seit 1993 werden die eingehenden Fotografien in einer Datenbank erfasst. 

Die Einträge in den Inventarbüchern beinhalten Datum der Inventarisierung, fortlaufende Inventarnummer, Standort in der Photothek (Signatur), Angaben zum abgebildeten Objekt sowie zur Herkunft und Art der Abbildung. Außerdem sind die Konkordanzen zwischen den Inventarnummern und dem Eingangsverzeichnis darin dokumentiert. In separaten Listen werden die Negative registriert, die Digital-Borns außerdem mit einer internen Projektdatenbank inventarisiert und gesteuert. 

Das Negativarchiv der Photothek umfasst circa 55.000 Negative in Form von Glasplatten und Acetat- bzw. Polyesterfilmen in unterschiedlichen Formaten. Sie entstammen entweder den institutseigenen Fotokampagnen oder Ankäufen, Schenkungen und Nachlässen. Das Archiv befindet sich in der Casa Zuccari in unmittelbarer Nähe zu den Digitalisierungsstationen.

Zur Photothek gehören ein analoges und ein digitales Fotolabor in den Räumen der Casa Zuccari. 

An den Digitalisierungsstationen werden die institutseigenen Bestände (Negative und Positive) gescannt bzw. digital fotografiert und nachbearbeitet. Das analoge Fotostudio mit Aufnahmeraum, Dunkelkammer und Nasslabor dient vor allem didaktischen und experimentellen Zwecken. In diesen Räumen finden regelmäßig Seminare zu historischen fototechnischen Verfahren statt.

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