Andreas Tönnesmann: Biblioteche: Architettura e sapere

Conferenza serale

Bibliotheksgeschichte hätte nicht nur von Büchern, sondern auch von Architektur zu erzählen. Denn Bibliotheksbauten sind Geschwister der Museen. Als Sammlungsgebäude bieten sie Spiegelbilder von Wissensordnungen, als exemplarische Studienräume überliefern sie Lesepraktiken vergangener Epochen, als öffentliche Bauten berichten sie vom Stellenwert der Bildung in der Gesellschaft. In diesem Sinne versucht der Vortrag eine historische Typologie der Bibliothek zu entwerfen - von den Anfängen neuzeitlicher Bücherhäuser im Florenz des Quattrocento bis hin zur Gegenwart.

Andreas Tönnesmann, Jahrgang 1953, lehrt seit 2001 Architektur- und Kunstgeschichte an der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (Politecnico di Zurigo). Er ist Vorsteher des Instituts für Geschichte und Theorie der Architektur, seit 2007 zusätzlich Vorsteher des Departements Architektur. Daneben ist er Honorarprofessor an der Universität Basel. Gemeinsam mit Andreas Beyer (Basel) und Norberto Gramaccini (Bern) betreut er das interuniversitäre Graduiertenkolleg "Kunst als Kulturtransfer seit der Renaissance". Er ist Mitherausgeber der Zeitschrift für Kunstgeschichte und Vorsitzender des wissenschaftlichen Beirats der Gerda Henkel Stiftung. Buchveröffentlichungen: Die Kunst der Renaissance (München 2007), Die Nase Italiens - Federico da Montefeltro, Herzog von Urbino (mit Bernd Roeck, Berlin 2005), Kleine Kunstgeschichte Roms (München 2002), Der europäische Manierismus (mit Daniel Arasse, Paris/München 1996), Pienza - Städtebau und Humanismus (München 1990), Der Palazzo Gondi in Florenz (Worms 1983).

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