Ausstellung

Bildergeschichten vom Meer

Eine Präsentation des Kunsthistorischen Instituts in Florenz an Bord des Ausstellungsschiffes MS Wissenschaft 2016/17

Am 3. Mai 2016 startete die MS Wissenschaft in Kiel ihre Tour durch 33 Städte in Nord- und Mitteldeutschland. Im Jahr 2017 werden weitere Städte im Süden der Bundesrepublik sowie in Österreich angelaufen. Die Ausstellung, die im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und in Zusammenarbeit zahlreicher wissenschaftlicher Institutionen wie der Max-Planck-Gesellschaft erarbeitet wurde, widmet sich im Wissenschaftsjahr 2016/17 dem Thema "Meere und Ozeane". Auf dem 100 Meter langen Frachtschiff laden die Ausstellungsstücke zum Entdecken und Ausprobieren ein, um mehr über Vergangenheit und Zukunft der Ozeane und über ihre Bedeutung für die Menschen, das Klima und das Leben auf der Erde zu erfahren.

Mit seiner Präsentation "Bildergeschichten vom Meer", die die kulturellen Ressourcen in den Blick nimmt, ist auch das Kunsthistorische Institut in Florenz – Max-Planck-Institut auf der MS Wissenschaft 2016/17 vertreten. Das Meer fasziniert die Menschen von jeher. Es spielt eine bedeutende Rolle in Handel und Politik, es ist ein unerschöpfliches Thema in Dichtung und Kunst. Seit dem Mittelalter gibt es Seekarten, die in unterschiedlicher Weise das Meer und die Grenzen von Land und Meer darstellen. Die europäische Expansion auf den Weltmeeren und die Kolonialisierung in Amerika und Asien schufen neue Realitäten ab dem 16. Jahrhundert. Die Präsentation des Kunsthistorischen Instituts in Florenz erzählt in einer Abfolge von Bildern und Karten die Geschichte des Meeres aus diesem Blickwinkel von den ältesten Karten des Mittelmeeres bis zu den Seefahrern und Meeresforschern des 18. und 19. Jahrhunderts. Die Öffnung des Suezkanals und die ersten Ozeanriesen werden in Bildtafeln vorgestellt, ein Blick gilt der Gegenwart der Containerschiffe und Flüchtlingsboote. Zwei iPads laden die Besucher dazu ein, sich Bilder des Meeres, von Schiffen und Küstenstädten aus mehreren Jahrhunderten anzusehen, die von kurzen Erläuterungen begleitet werden.

Foto: Ilja Hendel / Wissenschaft im Dialog

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