Open Access für Nachwuchswissenschaftler

Workshop mit Hubertus Kohle und Gudrun Gersmann

Ausgehend von einer Reihe von in ihrer Regie entstandenen OA-Plattformen (sehepunkte, recensio, zeitenblicke, lesepunkte) werden Hubertus Kohle und Gudrun Gersmann ein neues Köln-Münchener Projekt zur Nachwuchsförderung sowie ein Journal für Nachwuchswissenschaftler präsentieren.

Hubertus Kohle ist Dekan der Fakultät für Geschichts- und Kunstwissenschaften an der Ludwig-Maximilians-Universität München und Professor am Lehrstuhl für Mittlere und Neuere Kunstgeschichte. Er hatte 2008 eine Gastprofessur an der Ecole Normale Superieure und unterrichtete von 1997 bis 2000 an der Universität zu Köln. Sein Forschungsgebiet umfasst die Kunst Frankreichs und Deutschlands vom 18. Jahrhundert bis zur klassischen Moderne, sowie Digitale Kunstgeschichte. Von 2000 bis 2006 war er Mitherausgeber der 'Kunsthistorischen Arbeitsblätter'. 2006-2008 war er Mitglied des Vorstandes des Verbandes Deutscher Kunsthistoriker. 2007 Advisory Board des Sterling and Francine Clark Art Institute, Williamstown, MA, USA. Er ist Mitherausgeber von 'sehepunkte' und 'zeitenblicke' und seit 2010 Mitglied der Arbeitsgruppe 'Virtuelle Forschungsumgebungen' der Schwerpunktinitiative Digitale Information der Allianz der deutschen Wissenschaftsorganisationen. Hubertus Kohle ist im Beirat Europäische Geschichte Online (http://www.ieg-ego.eu/). Sein neuestes Buch 'Digitale Bildwissenschaft' erschien 2013 im vhw-Verlag.

Gudrun Gersmann: Nach dem Studium der Geschichte, Romanistik und Germanistik in Bochum, Genf und Paris Promotion im Jahre 1991 mit einer Studie über Zensur- und Untergrundbuchhandel im Paris des späten 18. Jahrhunderts an der Ruhr Universität Bochum ("summa cum laude"). Die Dissertation wurde 1997 mit dem Literaturpreis des Gleimhauses in Halberstadt ausgezeichnet. Nach der Assistententätigkeit in Bochum und einem 3-jährigen Habilitationsstipendium im Rahmen des nordrheinwestfälischen Lise-Meitner-Programms Habilitation im Jahre 2000 an der LMU München mit einer Studie zu "Wasserproben und Hexenprozessen im frühneuzeitlichen Fürstbistum Münster".

Seit 1998 Projektleitung der von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderten online-Projekte "Aufbau des Servers Frühe Neuzeit", "magi-e" und "sehepunkte", die gemeinsam vom Historischen Institut der LMU und der BSB beantragt worden waren.

Anfang 2002 Ruf auf eine - mit der Leitung des Hochschularchivs verbundene - C 3 Professur für die Geschichte der Frühen Neuzeit an der RWTH Aachen. 2004 Ruf als Nachfolgerin von Prof. Johannes Kunisch auf den Lehrstuhl für die Geschichte der Frühen Neuzeit an der Universität zu Köln. 2007 Ruf auf die Direktorenstelle des Deutschen Historischen Instituts in Paris. Nach fünfjähriger Beurlaubung in Köln und Tätigkeit in Paris Rückkehr zum 1. Oktober 2012 auf den Kölner Lehrstuhl. Seit Herbst 2013 Prodekanin für Planung und akademische Karriere.

Kunsthistorisches Institut in Florenz - Max-Planck-Institut
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Sarah Wiedenmann  

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