Michael Eissenhauer: Die Berliner Museumsinsel auf dem Weg in das 21. Jahrhundert - Vom alten Museum zum Humboldt-Forum

Vortrag

Im Mittelpunkt des Vortrags steht die Museumsinsel Berlin. Sie ist Herzkammer und Entstehungsort der Staatlichen Museen zu Berlin, sie ist eine der bedeutendsten Kulturstätten Deutschlands, sie ist ein historisches Ensemble von Weltruhm und seit 1999 ist sie Welterbestätte der UNESCO. Zugleich steht sie in ihrer Einzigartigkeit und ihrem an ein Wunder grenzenden Erfolg der vergangenen Jahre im Spannungsfeld extensiver Erwartungen, serviceorientierter Ansprüche und globaler Beobachtung. Sie in diesem Kontext entwicklungs- und damit zukunftsfähig zu halten, ist der Auftrag an diejenigen, die Verantwortung für sie tragen: die Stiftung Preußischer Kulturbesitz und ihre Staatliche Museen zu Berlin. Der Vortrag umreißt die großen Linien der den Zielen und Maßnahmen der Museen zugrunde liegenden Masterplanungen. Er beleuchtet die Perspektiven der Museumsinsel, ihrer Entwicklungsmöglichkeiten, ihren Einfluss 'auf' und ihre Formung 'durch' den sie umgebenden und sich rasant verändernden Stadtraum. Und er weist auf die perspektivische Kontinuität der Planungen in der Konsequenz der angestoßenen Entwicklungen voraus.

Michael Eissenhauer, geboren 1956 in Stuttgart, studierte in Tübingen und Hamburg. Nach seiner Promotion in Kunstgeschichte, 1985 an der Universität Hamburg, war er zunächst am Germanischen Nationalmuseum Nürnberg und Deutschen Historischen Museum in Berlin tätig. Von 1995 bis 2001 übernahm er die Leitung der Kunstsammlungen der Veste Coburg. Von 2001 bis 2008 war er Direktor der Museumslandschaft Hessen Kassel (ehem. Staatliche Museen Kassel), die unter seiner Führung neu gegliedert und umfassend baulich saniert wurden. Seit 2008 trägt Michael Eissenhauer als Generaldirektor der Staatlichen Museen zu Berlin die Verantwortung für den mit 15 Sammlungen und vier Instituten größten Museumsverbund in Deutschland. Als Präsident des Deutschen Museumsbundes vertrat er von 2003 bis 2009 zudem die Interessen der über 6000 deutschen Museumseinrichtungen.

Kunsthistorisches Institut in Florenz - Max-Planck-Institut
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Prof. Dr. Gerhard Wolf  
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