Vortrag

Marie-Louise Nosch: Kleidergeschichten in der Späten Bronzezeit in der Ägäis und in Nordeuropa

Seit 2005 arbeitet ein internationales Team in Kopenhagen zur Textilforschung. Es untersucht sowohl archäologische Textilien und Textilwerkzeuge als auch Textilterminologie sowie die historische Auswertung der Textilproduktion. Andere Schwerpunkte sind Textilien in antiken Heiligtümern sowie der Gebrauch textiler Termini und Begriffe in verschiedenen Sprachen, um Schicksal, Geburt, Tod und Beziehungsgeflechte auszudrücken. Der Vortrag wird diese vielfältigen Ansätze der Textilforschung in Kopenhagen und die zukünftigen Projekte des Teams vorstellen und darüber hinaus einen Ausblick auf noch offene Forschungsfelder und mögliche gemeinsame Fragestellungen mit dem DFG-Projekt "Networks: Textile Arts and Textility in a Transcultural Perspective (4th-17th Cent.)" geben.

   

Marie-Louise Nosch promovierte 2000 an der Universität Salzburg mit einer Arbeit zu "The Organisation of Work in the Mycenaean Textile Industry". Nach einem Carlsberg Research Fellowship wirkt sie seit 2005 als Direktorin des Dänischen Textilforschungszentrums und als Leiterin zahlreicher Forschungsprojekte wie z.B. "TexOrMed: Textiles de l’Orient à la Méditerranée du IIIe au Ier millénaire avant J.-C." (mit Cécile Michel), "Textile Economies in the Mediterranean Area (TEMA)", "Fashioning the Early Modern. Creativity and Innovation 1500-1800", "Tools and Textiles, Texts and Contexts" (mit Eva Andersson), "Terminology of Textiles in the 3rd and 2nd mill. BCE” (mit Cécile Michel) und "DressID: Clothing and Identities in the Roman World”. Marie-Louise Nosch ist Professorin am SAXO-Institute: Archaeology, Ethnology, Greek and Latin, History an der Universität von Kopenhagen.

   

Der Vortrag ist Teil der Vortragsreihe des von Gerhard Wolf geleiteten DFG-Projektes Networks: Textile Arts and Textility in a Transcultural Perspective (4th-17th Cent.) am Institut für Kunst- und Bildgeschichte der Humboldt-Universität zu Berlin.

Kooperationspartner

In Kooperation mit

22. Juni 2015, 16:00 Uhr

Humboldt-Universität zu Berlin

HS 1072
Unter den Linden 6
10099 Berlin

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