Prof. Dr. Peter J. Schneemann

Professore invitato

Peter J. Schneemann, geb. 1964; Studium der Kunstgeschichte, Germanistik und Philosophie in Freiburg i. Br., Colchester und Giessen; 1993 Dissertation über Modelle und Funktionen der französischen Historienmalerei 1747-1789; Habilitation im Jahr 2000 mit einer Arbeit über die Historiografie des Abstrakten Expressionismus. Seit 2001 Direktor der Abteilung Kunstgeschichte der Moderne und Gegenwart an der Universität Bern/Thannhauser-Professur; 2010-2013 Leiter des SNF-Forschungsprojekts Konstellationen der Kunstbetrachtung in der Moderne und Gegenwart: Wirkungsutopien, Steuerungsstrategien, Spielräume; seit 2012 Co-Leiter des SNF- Sinergia-Forschungsprojekts The Interior: Art, Space, and Performance (Early Modern to Postmodern). Seit 2016 Co-Leiter des SNF-Sinergia-Forschungsprojekts Swiss Graphic Design and Typography Revisited. 2004–2016 Board Member des Comité International d'Histoire de l'Art (CIHA). Gewähltes Mitglied der Europäischen Akademie der Wissenschaften und Künste (Salzburg) und der Academia Europaea (London). Herausgeber der Schriftenreihe Kunstgeschichten der Gegenwart.

Auswahl neuerer Publikationen: Reading Room. Re-Lektüren des Innenraums, hrsg. von Christine Göttler, Peter J. Schneemann et al., Berlin 2019; Peter J. Schneemann, Localizing the Contemporary: The Kunsthalle Bern as a Model, Zürich 2018; Beatrice von Bismarck, Heike Munder, Peter J. Schneemann (Hrsg.), An Anthology on the Museum of Contemporary Art, Zürich 2017; Peter J. Schneemann, 'Kennzahlen. Das Handling als Leistungsausweis von Kunst und Institution' in: Art Handling. Partituren der Logistik, hrsg. von Lucie Kolb et al., Zürich 2016, S. 71-78; Peter J. Schneemann (Hrsg.), Paradigmen der Kunstbetrachtung. Aktuelle Positionen der Rezeptionsästhetik und Museumspädagogik, Bern 2015; 'Wenn Kunststattfindet! Über die Ausstellung als Ort und Ereignis der Kunst. Polemik oder Apotheose?',in: Kritische Szenografie. Die Kunstausstellung im 21. Jahrhundert, hrsg. von Kai-Uwe Hemken, Bielefeld 2015, S. 63-85; 'Anbetung, Verführung, Ekel und Skandal. Versprechen der zeitgenössischen Kunst', in: Kunst und Eros. Lovis Corinth zwischen Tradition und Moderne, hrsg. von Christoph Wagner, Regensburg 2015, S. 147-160; 'The Englishness of Tracey Emin', in: Kunst & Karriere. Ein Kaleidoskop des Kunstbetriebs, (outlines, Bd. 9), hrsg. von Juerg Albrecht et al., Zürich 2015, S. 83-100; 'Monumentalism as a Rhetoric of Impact', in:  Anglia – Journal of English Philology, 131, 2-3, 2013, S. 282–296.

  • Der ökologische Imperativ
  • Geschichte der Kunstbetrachtung in der Moderne und der Gegenwart
  • Display und Raum
  • Methodologische Fragestellungen zum Umgang mit zeitgenössischer Kunst, Diskursanalyse, Formate künstlerischer Theoriebildung
  • Kunstausbildung und Identitätsentwürfe. Mobilität und Verortung
  • Internationale Ausstellungen und Museologie
  • Archivprozesse
  • Historiografie des Abstrakten Expressionismus
  • Französische Historienmalerei des 18. Jahrhunderts

Der Aufenthalt in Florenz steht im Kontext zweier Forschungsprojekte zu Kunst und Ökologie. Sowohl das Projekt Mediating the Ecological Imperative: Formats and Modes of Engagement wie auch die Forschung zur Kontamination sind im Kontext einer internationalen und interdsiziplären Forschungsgruppe (Bern, Mexiko-City, Regensburg, Florenz) entwickelt worden. Ich bearbeite in diesem Kontext Perspektiven, die auf künstlerische Strategien der Moderne und Gegenwart ausgerichtet sind. Zwei Aspekte stehen dabei im Vordergrund:

In welcher Weise kann in der künstlerischen Positionierung gegenüber der Umwelt ein Wechsel konstatiert werden von einem darstellenden Modus zu einem performativen und systemorientierten? Welche evokativen und appellativen Strategien werden von Künstler_innen aufgegriffen, um das Publikum zu erreichen?

Mit dem Begriff der Kontamination wird der Materialbegriff im Rahmen des ökologischen Diskurses und seine ideologischen Implikationen untersucht. Die Vorstellung eines Prozesses der Verunreinigung steht dabei im Spannungsverhältnis zur Ideengeschichte der Moderne und dem Diktum der Reinheit. Das Material als Stoff der Kunst, als "Kunststoff", erlaubt eine kritische Analyse von entropischen und emergenten Prozessen. Die Kunstgesichte und ihre Institutionen im Rahmen der Kulturtechnik des Bewahrens müssen sich im Diskurs der Nachhaltigkeit neu verorten.

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