Forschung

Nachhaltigkeit, historische Verantwortung, Rekreation und Kunstschaffen. Der Garten des Kunsthistorischen Instituts in Florenz

Dorit Malz

Veränderungen von Umweltbedingungen, eine Zunahme von Umweltkatastrophen, neue gesetzliche Rahmenbedingungen sowie Veränderungen der Anforderungen und Erwartungshaltungen interner und externer Stakeholder haben dazu geführt, dass das Nachhaltigkeitscontrolling in Unternehmen zunehmend an Bedeutung gewinnt und zum Wettbewerbsvorteil geworden ist. Ausgehend von einer geschichtlichen Betrachtung von Nachhaltigkeitsbestrebungen über Richtlinien der Weltgemeinschaft soll nachvollzogen werden, wie das Nachhaltigkeitscontrolling entstanden ist und welche Schwerpunkte und Themenfelder es aktuell bedient. Dabei sollen die Corporate Social Responsibility (CSR), welche in der EU-CSR-Richtlinie 2014/957EU fixiert ist, und eine Berichtspflicht bezüglich der Maßnahmen für Nachhaltigkeit von den Unternehmen fordert, näher beleuchtet werden. Unternehmen wurden und werden in zunehmendem Maße verpflichtet, Nachhaltigkeit zu implementieren, zu messen, zu prüfen und zu reportieren. Dies gilt auch für die Max-Planck-Gesellschaft.

Hinsichtlich der herausgearbeiteten Entwicklungen sollen die von der Max-Planck-Gesellschaft implementierten Maßnahmen, die sich auf Gärten und Grünflächen beziehen lassen, mit dem Garten des Kunsthistorischen Instituts in Florenz abgeglichen werden. Der Garten des Kunsthistorischen Institut in Florenz wird mit seinen einzelnen historischen, ökologischen, sozialen und ökonomischen Dimensionen und Maßnahmen für Nachhaltigkeit im Gartenprojekt des Kunsthistorischen Instituts in Florenz untersucht. Im Zentrum der Überlegungen steht die These, dass aus der Finanzierung des Gartens im Sinne der Nachhaltigkeit ein (non-monetärer) Gewinn für das Kunsthistorische Institut in Florenz entsteht.

 

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