14. Jahrestagung der Europäischen Totentanz-Vereinigung

Die Europäische Totentanz-Vereinigung führt ihre 14. Jahrestagung vom 13. bis zum 16. März 2008 am Kunsthistorischen Institut in Florenz, Max-Planck-Institut durch.

Im Mittelpunkt der Veranstaltung stehen diesmal die Außenseiter. Gedacht ist dabei zunächst an gesellschaftliche Randgruppen im Totentanz, an Andersgläubige, Spielleute, Huren, Bettler, Krüppel und Kriminelle in makabren Bildern und Texten aller Epochen und Kulturkreise. Und weil jede Beschäftigung mit Artefakten die Frage nach dem Realitätsbezug aufwirft, wollen wir umgekehrt wissen, welche Todesbilder Angehörige geächteter Minderheiten hervorbringen beziehungsweise mit welchen Liedern und Tänzen sie Bedrohung und Trauer bewältigen. Das Spektrum reicht von den Totentänzen verfolgter Künstler über das Brauchtum vom Aussterben bedrohter Völker bis hin zum freiwilligen Leben in Subkulturen, die makabre Riten praktizieren.

Im Rahmen der Tagung sollen Vertreter der unterschiedlichsten Disziplinen aufeinander treffen, um miteinander über Außenseiter im Totentanz und makabre Kunst von Außenseitern ins Gespräch zu kommen. Willkommen sind sowohl Beiträge über visuelle und literarische Zeugnisse als auch Vorträge, bei denen die Praxis im Vordergrund steht.

Pro Referat sind 20 Minuten zuzüglich 10 Minuten Zeit zur Diskussion vorgesehen. Die Veröffentlichung erfolgt in "L'art macabre", dem Jahrbuch der Europäischen Totentanz-Vereinigung.

Weitere Informationen zum Ablauf der Tagung erteilt die Europäische Totentanz-Vereinigung, Dr. Uli Wunderlich, Josephstr. 14, D-96052 Bamberg

Il prossimo convegno annuale della Europäische Totentanzvereinigung si terrerà dal 13 al 16 marzo del 2008 presso il Kunsthistorisches Institut, Istituto Max-Planck, a Firenze.

L'argomento del convegno sarà dedicato al tema "La morte e gli emarginati", cioè a gruppi come disabili, giullari, mendicanti, meretrici, omosessuali, pagani ed altri. Questo argomento non vuole limitarsi all'ambito delle rappresentazioni classiche della danza macabra, ma vuole aprirsi anche verso l'ambito della danza classica e moderna, dell'etnologia, del film e della musica, della letteratura o della poesia etc. Vogliamo prendere in considerazione non solo l'Europa ma anche le culture extra-europee di qualsiasi epoca.

Inoltre sono benvenuti contributi che si occupano di come tali gruppi di emarginati contrappongono al loro destino di morte immagini, canzoni, poesie etc. Saranno compresi anche contributi dedicati ad artisti perseguitati o ai rituali macabri di popoli ormai in via di estinzione, ma anche di gruppi che praticano rituali macabri nella società contemporanea.

Lingue ufficiali: francese, inglese, italiano e tedesco

Per ulteriori informazioni relative al convegno si prega di contattare:

Europäische Totentanz-Vereinigung, Dr. Uli Wunderlich, Josephstraße 14, D-96052 Bamberg

Kunsthistorisches Institut in Florenz - Max-Planck-Institut
Konferenzsaal
Via Giuseppe Giusti 38
50121 Florenz

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