Ausstellung

Mschatta im Fokus
Das jordanische Wüstenschloss in historischen Fotografien

Eine Ausstellung im Pergamonmuseum der Staatlichen Museen zu Berlin (2. Oktober 2014 – 15. März 2015) und am Institut für Kunstgeschichte der Universität Wien (30. April – 30. Juli 2015)

Kuratiert von Eva-Maria Troelenberg (Kunsthistorisches Institut Florenz - Max-Planck-Institut) und Katharina Meinecke (Institut für Klassische Archäologie, Universität Wien) in Kooperation mit Julia Gonnella (Museum für Islamische Kunst der Staatlichen Museen zu Berlin) und Markus Ritter (Institut für Kunstgeschichte, Universität Wien)

Die reich dekorierte Fassade des frühislamischen Wüstenschlosses Mschatta kam im Jahr 1903 als Geschenk des osmanischen Sultans aus der jordanischen Wüste nach Berlin, wo sie bis heute das Kernstück des Museums für Islamische Kunst bildet. Ihre Erwerbungsgeschichte begann mit einer Serie von Fotografien der Fassade, die um die Jahrhundertwende unter europäischen Archäologen und Kunsthistorikern zirkulierte und schließlich auch in die Hände Kaiser Wilhelms II. gelangte.

Fotografien spielten auch später eine wichtige Rolle in der archäologischen und musealen Rezeptionsgeschichte Mschattas. Die Arbeiten zum Abbau der Fassade wurden ebenso dokumentiert wie der Bombentreffer im 2. Weltkrieg und die darauf folgende Restaurierung in den 1950er-Jahren. Fotografien untermalten auch die immer wieder aufflammenden Rekonstruktions- und Präsentationsdebatten.

Eine Auswahl der neu identifizierten Fotos vom Abbau der Fassade war zunächst in der Ausstellung "Mschatta im Fokus. Das jordanische Wüstenschloss in historischen Fotografien" im Museum für Islamische Kunst in Berlin zu sehen (3. Oktober 2014 bis 15. März 2015). Vom 30. April bis 30. Juli 2015 wird diese Ausstellung am Institut für Kunstgeschichte der Universität Wien gezeigt. Die Aufnahmen vom Abbau der Fassade sind dort um Fotos der wechselhaften Geschichte der Mschatta-Fassade in den Berliner Museen ergänzt.

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