Das Institut
Das Kunsthistorische Institut in Florenz ist ein Forschungsinstitut zur Kunst- und Architekturgeschichte. Schwerpunkte gelten der Kunst und visuellen Kultur Italiens, Europas und des Mittelmeerraums in globalem Horizont.
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01. November 2021
Stellen

Studentische Hilfskraft (w/m/d)

Das Kunsthistorische Institut in Florenz – Max-Planck-Institut – sucht für die Dauer von 6 Monaten, beginnend ab dem 1. Februar 2022, für die Bibliothek eine Studentische Hilfskraft (w/m/d) in Teilzeit (19 Stunden pro Woche). Bewerbungsschluss: 1. November 2021.
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Bibliothek und Photothek

Für die Nutzung der Bibliothek (Via Giusti 44) ist eine Online-Reservierung erforderlich: https://reserve.khi.fi.it


Die Photothek (und die Sektion Ya der Bibliothek) im Palazzo Grifoni ist auf Anfrage per E-Mail zugänglich: fototeca@khi.fi.it


Zugang zu Bibliothek und Photothek ist nur gegen Vorlage eines digitalen COVID-Zertifikats der EU (digital oder in Papierform, Green Pass) möglich.

TRAUERANZEIGE

Wir trauern um unseren langjährigen Mitarbeiter Wolfger Bulst, der am 12. Oktober 2021 nach kurzer, schwerer Krankheit verstorben ist.

Nach dem Studium von Kunstgeschichte, Archäologie, Mittellateinischer Geschichte und Philologie in Heidelberg und Bonn promovierte Wolfger Bulst in Heidelberg im Fach Kunstgeschichte mit einer Dissertation zum Thema „Herkules-Arbeiten. Untersuchungen zu den Darstellungen der Taten des Helden in der bildenden Kunst des 15. und 16. Jahrhunderts”.

Wolfger Bulst war von 1974 bis 1979 und nach einer Zeit als wissenschaftlicher Assistent an der Universität Würzburg von 1985 bis zu seiner Emeritierung im Jahr 2009 Mitglied des KHI und hat dessen wissenschaftliches Leben maßgeblich mitgestaltet. Er war Stipendiat, Assistent, Bibliotheksmitarbeiter und seit 1993 Herausgeber der „Mitteilungen des Kunsthistorischen Institutes in Florenz”. Mit profunder Sachkenntnis und kritischer Sorgfalt war er stets darum bemüht, das hohe wissenschaftliche Niveau der Zeitschrift zu garantieren, und hat sich dafür eingesetzt, ihr internationales Renommee zu stärken.

Darüber hinaus widmete sich Wolfger Bulst mit hohem Engagement auch seinen eigenen Forschungen; besonders hervorgehoben seien seine Publikationen zur Ikonographie des Herkules in der Renaissance, zum Palazzo Medici-Riccardi und zu den Fresken Pietro da Cortonas im Pitti-Palast.

Sein souveränes Urteilsvermögen und seine exzellente Fachkompetenz haben seinen Namen zu einem zentralen Bezugspunkt für das Studium der florentinischen Renaissancekultur werden lassen. Unvergessen seine Diskussionsbeiträge nach wissenschaftlichen Vorträgen des Instituts und bei Tagungen, zeugten sie doch stets von großem Scharfsinn und beeindruckender Gelehrsamkeit. Mit Wolfger Bulst verlieren wir nicht nur einen bedeutenden Wissenschaftler, sondern auch einen ungewöhnlich geistreichen und aufrichtigen Kollegen.

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