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Jacob-Burckhardt-Preis

Der Jacob-Burckhardt-Preis wurde 2004 begründet. Er wird im Abstand von zwei Jahren an herausragende Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler verliehen, die von den Direktoren des Kunsthistorischen Institutes in Florenz - Max-Planck-Institut gemeinsam mit dem Förderverein "Verein zur Förderung des Kunsthistorischen Instituts in Florenz (Max-Planck-Institut) e.V." benannt werden. Mit dem dotierten Preis ist ein dreimonatiger Forschungsaufenthalt in Florenz, die Einladung zu einem öffentlichen Vortrag und zu einem Aufsatz in den Mitteilungen des Kunsthistorischen Institutes in Florenz verbunden.

Namensgeber des Preises ist der Schweizer Kultur- und Kunsthistoriker Jacob Burckhardt (1818-1897), dessen Werke 'Der Cicerone. Eine Anleitung zum Genuß der Kunstwerke Italiens' (1855) und 'Die Kultur der Renaissance in Italien. Ein Versuch' (1860) die Kunstwissenschaft nachhaltig prägten und dessen Forschungen auch dazu führten, dass die Italienforschung das zentrale Paradigma der damals noch jungen akademischen Disziplin wurde. In diesem Kontext ist auch die Gründung des Kunsthistorischen Institut in Florenz als erste deutsche kunstgeschichtliche Forschungsstätte in Italien 1897 zu verstehen.


Preisträger des Jacob-Burckhardt-Preises

2004
Stanko Kokole, Univerza na Primorskem, Koper/Capodistria (Slowenien)

2007
Johannes Myssok, Westfälische Wilhelms-Universität Münster

2009
Rebecca Müller, Kunstgeschichtliches Institut, Goethe-Universität Frankfurt am Main


 

















  Jacob Burckhardt (1818-97)
Jacob Burckhardt (1818-97)


Pressemitteilung
Verleihung des Jacob-Burckhardt-Preises 2009

Verleihung des Jacob-Burckhardt-Preises 2007




 
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