Forschungen zum 'Bild'-Begriff in der Frühen Neuzeit im confinium von Philosophie, Kunst und Wissenschaft
Thomas Leinkauf, Universität Münster Forschungen zum Wissens-Begriff in der Frühen Neuzeit mit Blick auf Darstellungsformen in der gleichzeitigen Kunstentwicklung. Insbesondere wurden die Bildbegriffe bei Nicolaus Cusanus, Marsilio Ficino und Giordano Bruno untersucht und mit der Kunsttheorie Leon Battista Albertis konfrontiert. Aufgezeigt werden konnten so Wechselwirkungen zwischen Philosophie und Malereitraktaten, aber auch spezifische Differenzen. Die Ergebnisse wurden bei einem Vortrag sowie im Rahmen eines Workshops der Selbständigen Nachwuchsgruppe präsentiert und diskutiert. In Konfrontation mit den Studien Claus Zittels zu Bildstrategien in der Wissenschaft des 17. Jahrhunderts konnten die Unterschiede zwischen den stark geometrisierenden Bildprogrammen der Renaissancephilosophien und den insbesondere von Descartes eingesetzten Bildern, die sowohl mit mimetischen als auch diagrammatischen Formen operieren, herausgearbeitet und scharf konturiert werden. Es ist geplant, einen Workshop, der diese Fragen anhand der Aufnahme und Umgestaltung von cartesischen Bildern bei den Anhängern und Gegnern Descartes' im 17. Jahrhundert vertiefen soll, gemeinsam mit der Selbständigen Nachwuchsgruppe (Max Planck Research Group) im Jahr 2009 durchzuführen.
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Project collaborators
Thomas
Leinkauf
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