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Die Bibliothek des Kunsthistorischen Institutes ist eine reine Präsenzbibliothek mit systematischer Freihandaufstellung des gesamten Bestandes. Sie enthält wissenschaftliche Spezialliteratur hauptsächlich zur Kunst Italiens. Der behandelte Zeitraum erstreckt sich von der Spätantike bis zur Gegenwart. Die Nachbardisziplinen wie Geschichte, Literaturwissenschaft, klassische Archäologie, Theologie und Kirchengeschichte sowie Philosophie sind mit relevanten Übersichts- und Nachschlagewerken vertreten.
Insgesamt verwahrt die Bibliothek derzeit ca. 240.000 Bände. Hinzu kommen die Periodika mit über 2.600 Titeln (ca. 50.000 Bände), von denen ca. 1.000 laufend gehalten werden.



   
Sammlungsschwerpunkte
Traditionell liegt der Schwerpunkt der Sammlung auf Künstlermonographien, auf Ausstellungs- und Sammlungskatalogen, auf kunsttopographischer Literatur zu den Regionen und Orten Italiens sowie auf Quellenschriften. Im Hinblick auf letztere besitzt das Kunsthistorische Institut eine bedeutende Sammlung von Werken, meist in Originalausgaben, vom Beginn des Buchdrucks bis zur Gegenwart. In jüngster Zeit wird entsprechend der Ausweitung der Forschungsaktivitäten im Institut verstärkt Primär- und Sekundärliteratur zu den Gebieten 'Kunstgeschichte des Mittelmeerraumes' (mit einem Schwerpunkt auf Byzanz) sowie 'Italienische Kunst im 19. Jahrhundert unter Berücksichtigung internationaler und interdisziplinärer Fragestellungen' gesammelt.
Seit 1972 wird die Bibliothek im Rahmen des Schwerpunktprogramms zur Förderung von Spezialbibliotheken der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) mit jährlichen Zuschüssen beim Bestandsaufbau unterstützt. Gesammelt werden im Auftrag der DFG Werke zur Kunst im mittleren und nördlichen Italien sowie Literatur zur italienischen Kunst vom 19. Jahrhundert bis zur Gegenwart.



   
Bestandsvermehrung
Jährlich vermehrt sich der Bestand der Bibliothek um 5.000-6.000 Bände. Hinzukommen ca. 1.000 Einzelhefte bzw. Jahresbände aus dem Bereich der Zeitschriften. Der Hauptanteil der Erwerbungen wird mit Haushaltsmitteln und Fördergeldern der DFG finanziert. Etwa ein Drittel der jährlichen Akquisitionen gelangt als Geschenk bzw. auf der Grundlage von Tauschbeziehungen in die Bibliothek.


   
Benutzung
Der Gesamtbestand der Bibliothek ist in drei Stockwerken des Institutsgebäudes auf insgesamt 34 Räume verteilt. Bis auf ca. 5.000 besonders wertvolle und seltene Werke ("rari") sind alle Sektionen für die Benutzer frei zugänglich.
Die Aufstellung ist systematisch organisiert nach den Hauptgruppen:

Handbücher
Künstlermonographien (italienische Künstler)
Geschichte der italienischen Kunst
Kunsttopographie (Regionen und Orte Italiens)
Ikonographie
Kunsthandwerk
Nichtitalienische Kunst
Zeitschriften

Von den Nachbardisziplinen sind eigens "Archäologie", "Literaturgeschichte", "Geschichte" und "Reiseliteratur" berücksichtigt.

In den einzelnen Abteilungen existiert jeweils eine eigene Mikrosystematik.



   
Fotokopien
Für die Anfertigung von Fotokopien steht den Bibliotheksbenutzern ein Kopiergerät zur Verfügung.


   
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