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MS Wissenschaft - Das schwimmende Science Center 2012

Eine Online-Präsentation der Photothek des Kunsthistorischen Instituts in Florenz – Max-Planck-Institut und der Fotothek der Bibliotheca Hertziana, Max-Planck-Institut für Kunstgeschichte, Rom

ab 18. Juni 2012

  

Im Hinblick auf eine Sensibilisierung der Bevölkerung gegenüber Themen der Nachhaltigkeit ist es notwendig, nicht nur der jungen Generation, sondern allen Bürgern ökologisch vertretbare Entwicklungsmodelle aufzuzeigen, die soziale und kulturelle Themen im Blick haben und für ökonomische Gerechtigkeit werben. Ebenso wichtig ist es, das Publikum zu informieren, welche Rolle Wissenschaft und Forschung spielen, um auf unserem Planeten eine nachhaltige Entwicklung zu garantieren. Diesen Zielen ist die Wanderausstellung gewidmet, welche das Frachtschiff "MS Wissenschaft" im Sommer 2012 in zahlreiche Flusshäfen deutscher und österreichischer Städte bringen wird. Die Initiative ist Teil des "Wissenschaftsjahr 2012", gefördert durch das Ministerium für Bildung und Forschung der Bundesrepublik Deutschland und einigen Forschungsinstitutionen, darunter die Max-Planck-Gesellschaft. Das Welterbe, dessen Bewahrung für nachkommende Generationen Aufgabe aller ist, besteht nicht nur aus Naturressourcen wie Wasser und Wälder, sondern auch aus von Menschenhand geschaffenen Werken wie Kunst und Architektur. Mit ihrer Erforschung und Erhaltung beschäftigen sich Kunstgeschichte, Denkmalschutz und Restaurierung. Das wichtigste Arbeitsinstrument ist dabei die Fotografie, von den frühen fotografischen Techniken des 19. Jahrhunderts bis zu den fortschrittlichsten digitalen Technologien. Die Fototheken der beiden Max-Planck-Institute für Kunstgeschichte, die Bibliotheca Hertziana in Rom und das Kunsthistorisches Institut in Florenz, wollen mit ihrer Präsentation "Ein Gedächtnis für die Kunst" einen Beitrag zum Thema der Nachhaltigkeit leisten. In zwei Sektionen werden zum einen wichtige Aspekte der Dokumentationsfotografie bei der Bewahrung von Kunstwerken (Mobilität, Restaurierung, Naturkatastrophen, Kriegsschäden) erläutert, zum anderen die Geschichte der Dokumentationstechniken, nicht nur der fotografischen, vorgestellt. Damit wollen unsere beiden Institute das Verantwortungsgefühl der Bürger gegenüber dem künstlerischen, architektonischen und fotografischen Welterbe wecken. Außer auf der "MS Wissenschaft" ist die Präsentation auch über das Portal der Online-Ausstellungen des KHI zu besuchen: http://db.biblhertz.it/kibi. Aufgrund des besonderen Kontextes gibt es diese Ausstellung nur auf deutscher Sprache. Aber für das interaktive Spiel "Memory", welches die Präsentation eröffnet, bedarf es keinerlei Sprachkenntnis, sondern nur des visuellen Gedächtnisses.

 
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