Georgien - Mittelalterliche Monumente

Eine Online-Ausstellung des Kunsthistorischen Instituts in Florenz - Max-Planck-Institut

ab 7. Juli 2008

  

Das Aufbrechen der Grenzen der italienischen Kunstgeschichte und ihre Einbettung in einen europäischen und mediterranen Kontext stellen für eine Photothek wie die des Kunsthistorischen Instituts in Florenz eine große Herausforderung dar. Denn durch diese sich erweiternde Perspektive ist es nötig geworden, die Sammelschwerpunkte der Photothek zu ergänzen, die sich bisher auf die Kunst und Architektur Italiens im engeren Sinne konzentriert haben. In ihnen spiegelte sich die Forschungstradition des Instituts wider, die gleichzeitig auch Anstoß zu seiner Gründung war. Als Reaktion auf die sich wandelnden Forschungsinteressen ist die Photothek nun im Begriff, den Bestand durch einzelne, in sich geschlossene Gruppen zu erweitern, ohne jedoch den italienischen Schwerpunkt der Sammlung in Frage zu stellen.

Die erste "Bilderinsel" dieser Art, welche den "Archipel Photothek" ergänzt, ist in Zusammenarbeit mit der Direktion Wolf entstanden. Im Rahmen eines gemeinsamen Forschungsprojektes zwischen unserem Institut und georgischen sowie schweizerischen Institutionen hat Gerhard Wolf 2006 den Photographen Dror Maayan mit einer großangelegten Photokampagne beauftragt. Diese wurde unter schwierigsten Bedingungen und in teilweise unwegsamen Gegenden durchgeführt. Als Resultat liegt heute eine weltweit einzigartige Dokumentation der mittelalterlichen Monumente Georgiens vor. Über tausend Photos sind in den Besitz der Photothek eingegangen, wurden katalogisiert und sind nun im Internet in der Digitalen Photothek konsultierbar.

Die hier präsentierte Online-Ausstellung bietet einen Überblick über die mittelalterliche Kunst Georgiens, an der Grenze zwischen Asien und Europa.

 
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