Kontakt

Dr. Costanza Caraffa
Costanza Caraffa
Leiterin der Photothek
Telefon: +39 055 24911-64
Fax: +39 055 24911-40
Links: Opac
Julia Bärnighausen, M.A.
Julia Bärnighausen
Wiss. Mitarbeiterin BMBF-Projekt 'Foto-Objekte'
Telefon: +39 055 24911-43

Verbundpartner

Dr. Costanza Caraffa (Koordinatorin)
Kunsthistorisches Institut in Florenz – Max-Planck-Institut, Photothek
Email: caraffa@khi.fi.it
Tel.: +39 055 2491164

Dr. Martin Maischberger
Staatliche Museen zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz, Antikensammlung
E-Mail: a.scholl@smb.spk-berlin.de
Tel.: +49 30 266 42 5101
Website

Dr. Ludger Derenthal
Staatliche Museen zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz, Kunstbibliothek (Sammlung Fotografie)
E-Mail: l.derenthal@smb.spk-berlin.de
Tel.: +49 30 266 42 4180
Website

Prof. Dr. Wolfgang Kaschuba
Humboldt-Universität zu Berlin, Institut für Europäische Ethnologie
E-Mail: wolfgang.kaschuba@rz.hu-berlin.de
Tel.: +49 30 2093 70843
Website

Ausstellungen

Foto-Objekte – Fotografien als (Forschungs-) Objekte in Archäologie, Ethnologie und Kunstgeschichte

Ein Verbundprojekt gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung im Rahmen der Förderung "Die Sprache der Objekte – Materielle Kultur im Kontext gesellschaftlicher Entwicklungen".
Nicht identifizierter Fotograf: "Rauchfass (<em>Profumego</em>) aus Kairo, Museo Correr, Venedig", vor 1905. Albuminabzug, 33,5 x 24 cm (Karton)

Archäologie, Kunstgeschichte sowie Ethnologie ist neben ihrer Institutionalisierung um 1900 das Arbeiten mit Fotografien gemeinsam, die zu Substituten ihrer Forschungsgegenstände wurden. Ausgehend von neuesten Studien über die Materialität von Fotografien und Fotoarchiven betrachtet das Forschungsvorhaben Dokumentarfotografien als dreidimensionale, von historischen Vorgängen geformte Objekte, die als Träger von sedimentiertem Wissen in sozialen und kulturellen Kontexten agieren. Es soll vergleichend untersuchen, wie sich die Herausbildung der geisteswissenschaftlichen Methoden, die Entwicklung und Verbreitung fotografischer Techniken sowie die Errichtung fachbezogener Fotoarchive in den Jahrzehnten vor und nach 1900 wechselseitig bedingten. Im Zentrum stehen dabei Techniken und Praktiken des wissenschaftlichen Arbeitens an und mit Fotografien. Diese weisen eine doppelte Objekthaftigkeit auf, da sie Objekte indexikalisch darstellen und gleichzeitig selbst als sprechende Objekte zu verstehen sind. Das Projekt soll das wissenschaftliche Potenzial der Fotoarchive in Museen, Universitäten und Forschungsinstituten erschließen sowie ein Modell für die Fächer übergreifende Vernetzung verschiedener Sammlungen entwickeln.

Untersucht werden sollen folgende Kernbestände in den jeweiligen Sammlungen: die Fotodokumentation archäologischer Ausgrabungskampagnen in Griechenland und Kleinasien (SMB – PK, Antikensammlung), Architekturfotografien aus den USA und Europa um 1900 (SMB – PK, Sammlung Fotografie der Kunstbibliothek), das Hahne-Niehoff-Fotoarchiv zur Volkskunde (Humboldt-Universität, Institut für Europäische Ethnologie) sowie Aufnahmen angewandter Kunst (Kunsthistorisches Institut in Florenz, Photothek).

    

Forschungsprojekte

 
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