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Prof. Dr. Wolf-Dietrich Löhr
Wolf-Dietrich Löhr
Junior Professor
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Juniorprofessur für italienische Kunst der Frühen Neuzeit

Freie Universität Berlin | Kunsthistorisches Institut in Florenz
Wolf-Dietrich Löhr

Im Rahmen der Juniorprofessur, die in Kooperation zwischen der Freien Universität Berlin und dem Kunsthistorischen Institut in Florenz eingerichtet wurde, konnte die 2010 begonnene Arbeitsgruppe Quellen und Techniken 1300–1700 regelmäßig weitergeführt werden. In Form von Textlektüren, Präsentationen, Ortsterminen und Spaziergängen bieten die Veranstaltungen der Arbeitsgruppe flexible Möglichkeiten, Projekte im kleineren Kreis zu präsentieren und damit den Dialog zwischen wissenschaftlichem Nachwuchs und Mitarbeitenden des Kunsthistorischen Instituts in Florenz untereinander sowie mit Gästen und lokalen Expertinnen und Experten zu fördern. Durch Exkursionen und gemeinsame Diskussionen konnten auch die Studierenden der Freien Universität in diesen Dialog einbezogen werden. 2012 etwa wurden unter dem Jahresthema Theorie und Terminologie des Bildes im Quattrocento die Netzwerke historischer Künstlerwerkstätten nachvollzogen, ausgewählte Werke der Tafelmalerei besichtigt und Leon Battista Albertis Traktat De statua diskutiert. 2013 standen Rom und Florenz und damit unter anderem der Bezug der Florentiner Künstler des 14. Jahrhunderts zur Antike im Blickpunkt; ergänzend dazu fanden Seminare mit Philip Sohm zur Theoriehaltigkeit von gemalten Farbpaletten und mit Rudolf Preimesberger zu St. Peter statt. Das Jahresthema 2014 (Rahmen) widmete sich in Spaziergängen der urbanen Einbindung von Skulptur und Zeremonie, diskutierte Albertis Metapher vom Bild als Fenster, die Neurahmungen älterer Bilder in San Marco mit Heiko Damm und die Gegenständlichkeit der Tafelmalerei mit Christoph Schölzel. 2015 wird das Jahresthema Materialität, das eine Diskussion mit Anna Degler zum Parergon eingeleitet hat, wegen meiner derzeitigen Tätigkeit als Gastprofessor an der Universität der Künste (Berlin) erst im Herbst weiterverfolgt. Meine eigenen Forschungen zur Kunstliteratur und zu ihrer Nachwirkung auf die Kunstgeschichtsschreibung sowie zum Verhältnis von Theorie, Technik und Material konnten mehrfach in die Veranstaltungen eingebracht und dort diskutiert werden. Aus den Gesprächen im Rahmen der Arbeitsgruppe ergaben sich im Laufe der letzten Jahre zahlreiche Betreuungsverhältnisse, insbesondere Zweitbetreuungen von Dissertationen aus verschiedenen Universitäten (Humboldt-Universität zu Berlin und Freie Universität Berlin, Dresden, Frankfurt, Bonn), von denen einige bereits abgeschlossen sind.

   

Forschungsprojekte:

 
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