Sponsoren und Mäzene

Durch eine außerordentlich großzügige Spende der Fritz-Thyssen Stiftung konnte 1961 der Palazzo Capponi-Incontri in der Via Giuseppe Giusti 44 erworben und als künftiger Institutssitz an den Fördererverein übergaben werden.
Casa Rosselli, Via Giuseppe Giusti 38-40, Gartenseite
Casa Rosselli, Via Giuseppe Giusti 38-40, Gartenseite

Die Fritz Thyssen Stiftung förderte in den 1960er Jahren wesentlich den Ausbau von international tätigen Forschungsstätten im In- und Ausland, oftmals auch in vollem Unfang aus eigenen Mitteln. Die maßgeblichen Verhandlungspartner für den Erwerb des Palazzo Capponi-Incontri sind der Schatzmeister des Vereins Alexander Kreuter und Ernst Coenen von Seiten der Fritz Thyssen Stiftung. Auch die weiteren Gelder für die notwendigen Umbaumaßnahmen im Inneren des Palastes wurden von der Stiftung gestellt. 1,36 Millionen DM brachte die Stiftung insgesamt auf. Die neue Einrichtung des Hauses übernahm wiederum das Bundesministerium des Innern.

Der Kauf der Casa Rosselli erfolgte 1972 durch die Stiftung Volkswagenwerk. Im selben Jahr wurde die an den Palazzo Capponi-Incontri angrenzende Casa Rosselli (Via Giuseppe Giusti 38-40) zur Erweiterung des Instituts an den Fördererverein übergeben. Am 21. Januar 1972 hatte der damalige Schatzmeister des Vereins Alexander Kreuter den Antrag auf Förderung an den damaligen Generalsekretär der Stiftung Dr. Gambke gestellt. Am 2. November 1972 erfolgte ein entsprechendes Bewilligungsschreiben über 1,2 Millionen DM. Die zusätzlichen Kosten für den erforderlichen Aufwand an Umbauten trägt das zuständige Bundesministerium.

  

Casa Zuccari, Via Gino Capponi 22, Ecke Via Giuseppe Giusti
Casa Zuccari, Via Gino Capponi 22, Ecke Via Giuseppe Giusti

Im Jahre 1987 wird das ehemalige Wohnhaus der Maler Andrea del Sarto und Federico Zuccari (Ecke Via Giusti-Via Capponi) durch die Deutsche Bank AG erworben und 1988 an den Verein zur Förderung des Kunsthistorischen Instituts in Florenz übergeben.

Bereits 1985 wurde in einem Memorandum den Erwerb des Gebäudes vorgeschlagen und mit Unterstützung von Max Seidel (damals Vereinsvorsitzender) Herbert Beck (damals Direktor Liebieghaus Frankfurt) Ralph P. Odendall (damals Schatzmeister des Fördervereins) konnte die Deutsche Bank als Stifter gewonnen werden. Nach Fürsprache von Hermann J. Abs beschloss der Vorstand der Deutschen Bank in großzügiger Weise die Bereitstellung der Kaufsumme, um das Gebäude anschließend dem Verein für Institutszwecke zu stiften. Am 24. Mai 1988 fand in Florenz die feierliche Übergabe der Casa del Sarto-Zuccari durch Ulrich Weiss und Hermann J. Abs als Vertreter der Deutschen Bank an den Verein statt. Anwesend waren als Gäste u.a. Bundespräsident Richard von Weizsäcker und Forschungsminister Heinz Riesenhuber, in dessen Ressort die Zuständigkeit für das Institut damals fiel.

Zwischen 1988 und 2001 erfolgte die Erarbeitung eines Restaurierungs- und Nutzungskonzeptes für die Casa Zuccari.

 

Casa Zuccari, Gartenseite
Casa Zuccari, Gartenseite
Casa Zuccari, Gartensaal
Casa Zuccari, Gartensaal

 

Die notwendigen Umbaukosten wurden finanziert durch großzügige Spenden von

Fiat
Deutsche Bank AG
Bayer
Pirelli
Società Metallurgica Italiana
Max Mara Fashion Group
Bracco
Continental AG

 
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